Kambodscha und Angkor Wat Reise richtig planen

Für die nächste Reise nach Kambodscha und Angkor Wat richtig vorbereitet

Kambodscha und Angkor Wat richtig vorbereitet

Nie mehr etwas vergessen und trotzdem das Wichtigste dabei. Hier findest du Antworten rund um deine Vorbereitungen für deine nächste Reise nach Kambodscha und Angkor Wat. Hast du noch eine unbeantwortete Frage…dann schreib uns doch einfach. Was erwartet dich:

Grundsätzliches zu Kambodscha

Traurige Berühmtheit erlangte das arme Land in Südostasien durch einen unglaublich brutalen Diktator. Als er an die Macht kam, ließ er sofort alle Städte räumen und schickte die Menschen zum Arbeiten auf die Dörfer und Felder. Die Produktionsanlagen und Maschinen welche das Land besaß wurden zerstört und er ließ Intellektuelle im ganzen Land hinrichten. Durch dieses brutale Vorgehen wurden viele Familien getrennt und ca. 500.000 Menschen fanden in dieser Zeit den Tod.

Was ich nicht wusste, ist, dass Kambodscha heute ein Königreich ist. Dies habe ich erst gesehen, als ich den Visumsstempel in meinem Pass genauer betrachtet habe. Es war recht amüsant, dass auch die Kambodschaner selbst mir nicht sagen konnten seit wann es denn eigentlich ein Königreich ist.

Wofür steht Kambodscha heute? Wunderschöne Inseln im Süden des Landes und natürlich Angkor Wat. Schon vor Jahren hatte ein Freund von mir davon geschwärmt. Die größte Tempelanlage der Welt mitten im kambodschanischen Dschungel. Wie konnten die Menschen mit den einfachen Mitteln, die sie hatten etwas so tolles und großes erbauen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Geografie Stunde

Das Königreich Kambodscha ist ein Land in Südostasien. Kambodscha grenzt im Süden an den Golf von Thailand, im Westen an Thailand, im Norden an Laos und im Osten an Vietnam. Die Hauptstadt Phonm Penh liegt im Süden des Landes. Das Land ist durch eine Zentralebene geprägt, die teilweise von Gebirgen umgeben wird. Die gesamte Fläche des Landes beträgt 181.040 km². Damit ist Kambodscha halb so groß wie Deutschland. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Ein bisschen Politik – Kambodscha die Wahlmonarchie

Kambodscha ist seit 1993 eine demokratische Wahlmonarchie. Eine Wahlmonarchie ist eine Monarchie in welcher der Herrscher nicht durch Erbfolge, sondern durch Wahl bestimmt wird. Die Todesstrafe wurde ebenfalls abgeschafft. Die Wirtschaft ist marktwirtschaftlich ausgerichtet und Umwelt- und Naturschutz sind in der Verfassung fest verankert. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Religion

Die verbreitete Religion ist mit ca. 93 % der Theravada-Buddhismus. Dieser ist neben Kambodscha auch in Thailand, Laos und Myanmar verbreitet. Weitere 6 % sind Anhänger des Islam und lediglich ein Prozent gehören dem Christentum an.

Interessant ist, dass der Theravada-Buddhismus bis 1975 Staatsreligion war. Während der Herrschaft der Roten Khmer wurde die Religion verboten und ca. 25.000 buddhistische Mönche getötet und fast alle Wats und Moscheen zerstört. In den Neunzigerjahren wurde der Theravada-Buddhismus wieder in die Verfassung aufgenommen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Etwas zu Siem Reap

Siem Reap ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Kambodscha. Siem Reap verdankt seine internationale Bekanntheit durch die Nähe zum Weltkulturerbe Angkor Wat. Ich denke wenn Du in Kambodscha bist, wirst Du um einen Besuch dieser Stadt nicht herumkommen. Es ist aber sehr spannend. Die Tuk-Tuks in den Straßen sind wohl vor einigen Jahrzehnten noch durch die Straßen Bangkoks gefahren. Es ist wirklich sehr spannend und die ganze Atmosphäre erinnert sehr an Thailand vor 15-20 Jahren.

Siem Reap hat einige sehr schöne Ecken zu bieten. Insgesamt ist es aber eher schmutzig. Es ist sehr spannend zu sehen, dass dort halbfertige Häuser direkt neben hochmodernen und Ruinen stehen. Hier wirst Du merken, dass Du in einem Dritte Welt Land bist.

In Siem Reap ist die Pubstreet bei Touristen sehr beliebt. Hier kannst Du leider ähnlich zu Mallorca oben ohne in den Bars tanzen und ausreichend Cocktails trinken.

Die Cocktailstände auf den Straßen finde ich sogar sehr witzig. Der Cocktail für einen Dollar ist sogar sehr gut. Dort wo wir einen getrunken haben, lohnt es sich auf jeden Fall. Ansonsten gibt es in Siem Reap einen sehr netten Nachtmarkt. Hier kannst Du recht günstig T-Shirts und Souvenirs aller Art kaufen. Einen Besuch solltest Du dem Nachtmarkt und der Pubstreet auf jeden Fall abstatten. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Essen und Trinken

Generell ist die kambodschanische Küche der thailändischen nicht unähnlich. Allerdings fanden wir es in Siem Reap ungewohnt teuer. Aber das liegt wohl eher an dem Touristenort. Also kulinarisch ist Kambodscha nicht so schön und günstig wie Thailand.

Unser nachmittags-Ausflug auf den Markt war sehr gewöhnungsbedürftig. Dort lag tatsächlich um 14:00 noch das Fleisch ungekühlt im Schatten. Ich glaube das war ein sehr komischer Anblick für uns alle. Und uns ist danach auch etwas der Appetit vergangen.

Die kambodschanische Küche hat aber einige Köstlichkeiten zu bieten. Insbesondere Meeresfrüchte erfreuen sich in Kambodscha großer Beliebtheit.

Unsere favorisierten Gerichte in Kambodscha waren „Garnelen mit grünem Pfeffer“ nach kambodschanischer Art. „Amok“ und „Beef Lok Lak.“ Wie immer kannst Du alle Rezepte nachkochen und Dir die Videos auf unserer Website ansehen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Einreise und Visum

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Visum für Kambodscha zu bekommen. Da ich ja eher der spontanreisende bin, kümmere ich mich ungern im Vorfeld um so etwas. Mit einem europäischen Reisepass ist dies auch in der Regel kein Problem.

Folgende Unterlagen benötigt Ihr für die Beantragung des Visums:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Visum zu erhalten:

1) Beantragung der Visa vor Reiseantritt:

Bei der kambodschanischen Botschaft in Berlin könnt Ihr problemlos ein Visum beantragen. Dies geht max. 3 Monate vor Einreise. Die Bearbeitungszeit für ein Visum beträgt in der Regel drei Geschäftstage ab dem Eingang der vollständigen Bewerbungsunterlagen. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit ein Sofort-Visa zu beantragen. Hierfür könnt Ihr die Unterlagen täglich zwischen 09:00 und 10:00 in der Konsularabteilung der Botschaft abgeben und noch am gleichen Tag ab 16:00 Euer fertiges Visum abholen.

Das Ganze geht auch per Post. Hierfür solltet Ihr dann allerdings auch schon 16 Tage einplanen bevor der Pass wieder bei Euch ist. In diesem Fall benötigt Ihr außerdem folgende Unterlagen, die Ihr zusammen mit Eurem Visumsantrag direkt an die Botschaft sendet:

    • Reisepass im Original,
    • Kopie des Einzahlungsbeleges /Screenshot,
    • ein an sich selbst adressierter, ausreichend frankierter Rückumschlag

Wie Du siehst, ist die Beantragung von einem Visum im Vorfeld der Reise mit etwas Aufwand verbunden, den Du Dir aber auch genauso gut sparen kannst. Unser Tipp: Mach es Dir einfacher und beantragt das Visum bei der Einreise ins Land.

Das geht ebenfalls ganz einfach:

2) Einreise mit dem Flugzeug:

Du bekommst alle Unterlagen im Flugzeug und kannst diese bequem vor der Einreise ausfüllen. Beachte, bitte dass Du ausreichend Bargeld (30-35 US-Dollar) mit Dir führst, denn kannst das Visum nur in bar bezahlen. Und auch wenn es vor Ort Geldautomaten gibt, ist es ratsam das Geld passend dabei zu haben.

Das Lichtbild solltest Du ebenfalls bereits dabei haben. Falls Du kein Passbild dabei hast, wird eine Gebühr erhoben, bzw. direkt Dein Passbild-Foto kopiert (auf der Einreise auf dem Landweg hat dies 100 THB gekostet, dieser Wert kann bei der Einreise mit dem Flugzeug aber auch höher liegen).

3) Einreise auf dem Landweg

Wenn Du beispielsweise aus Bangkok oder Koh Chang nach Kambodscha reisen wollt, buchst Du dies wahrscheinlich über eine Reiseagentur. Hier ist die Visumsabwicklung auch schon direkt dabei. Du werdet mit dem Minibus zu einer Art Restaurant gefahren. Dort steigst Du aus und kannst bequem bei einer Cola (oder einem Bier) den Visumsantrag ausfüllen. Anschließend gibst Du diesen zusammen mit Deinem Reisepass und knapp 1500 THB an den netten vertrauensvoll aussehenden Mitarbeiter, der dann mit Deinem Geld und Deinem Reisepass verschwindet. Aber keine Angst, bei uns ist alles gut gegangen und er hat uns alle Unterlagen wieder zurückgebracht.

Also dies hat ganz problemlos geklappt.

4) E-Visa:

Im Grunde ist das E-Visa wie das Visa on Arrival. Nur, dass Du hier das Visum zuvor im Internet beantragt und ausgedruckt hast. Die Kosten und die Unterlagen die Du mitnehmen musst, sind ansonsten dieselben. Falls Du Dich wohler fühlst, kannst Du diesen Service insbesondere auf dem Landweg nutzen. Es kann ansonsten natürlich passieren, dass Du an jemanden geräst der erhöhte Visumsgebühren erhebt.

Schau aber gerne mal bei der Homepage der thailändischen Botschaft in Berlin oder beim Auswertigen Amt vorbei. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Fortbewegung und Weiterreisen in Kambodscha.

Innerhalb der Städte ist es am günstigsten mit einem Tuk-Tuk zu fahren. Wenn Du in Siem Reap ankommst und für den nächsten Tag den Besuch von Angkor Wat planst, lohnt es sich bereits am Vortag einen Fahrer zu organisieren. Denn die Fahrt am Vorabend ist bereits im Tagespreis für den nächsten Tag enthalten. Die Tages-Tour in Angkor Wat mit einem privaten Tuk-Tuk kostet ungefähr 15 EUR. Und bevor Du versuchst Angkor Wat abzulaufen, empfehlen wir Dir definitiv ein Taxi zunehmen.

Neben einem Tuk-Tuk kannst Du Angkor Wat auch zu Fuß oder mit einem Fahrrad erkunden. Dies ist bei hohen Temperaturen aber wenig zu empfehlen.

Bevor Du ein Taxi oder ein Tuk-Tuk nimmst, informierst du Dich am besten über die ungefähre Entfernung, damit Du vom Taxi- oder Tuk-Tuk-Fahrer nicht abgezockt wirst.

Um von einer Stadt zu einer anderen zu fahren, gibt es sowohl Reisebusse als auch Mini-Busse oder Taxis. Wir sind mit einem Mini-Bus und einem Reisebus von Koh Chang bis Siem Reap gefahren. Das Ganze hat sehr lange gedauert und war vom Komfort nicht so gut. Für die Rückfahrt von Siem Reap bis Bangkok haben wir uns ein privates Taxi für 143 Dollar geteilt. Wir fanden diesen Preis im Vergleich zu den Strapazen mit dem Bus und Grenzübergang usw. wesentlich attraktiver. Ein Busticket von Siem Reap bis Bangkok gibt es bereits für 15 Dollar pro Person. Wir haben also schon einiges für diesen Komfort bezahlt. Allerdings hat uns der Taxifahrer auch direkt vor unserem Hotel in Bangkok abgesetzt und wir konnten unsere Pausen individuell nehmen.

Wir haben uns das Taxi direkt im Hotel bestellt. Die beiden jungen Männer die an der Rezeption gearbeitet haben, haben uns dies problemlos besorgt. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Finanzielles, Währung, Bezahlen

Die offizielle Währung in Kambodscha ist Riel (KHR), aber für Touristen werden fast alle Preise in US-Dollar angegeben. Es lohnt sich also auf jeden Fall US-Dollar mit sich zu führen, da die Preise eh in Dollar angegeben werden und angeblich soll es auch günstiger sein.

Im Gegensatz zu der Empfehlung des Reiseleiters zu Beginn unserer Reise, lässt sich sehr wohl Geld in Kambodscha abheben. Dafür benötigt man nur eine entsprechende Kreditkarte mit der sich international kostenlos Geld abheben lässt.

Falls Ihr Thai-Baht oder Euro haben solltet, könnt Ihr dies auch in einer der zahlreichen Wechselstuben in US-Dollar tauschen. Das geht ganz einfach und Wechselstuben gibt es überall. Dies sind häufig kleine Wäschereien (eigentlich für Kleidung, zumindest sah es so aus) die zusätzlich noch über eine Geldwechsel-Lizenz verfügen.

In unserem Hotel haben wir problemlos mit unserer Master Card bezahlt. Ich denke Visa wäre aber auch vollkommen in Ordnung gewesen. Am besten nimmst Du beides mit. Die wahrscheinlich bekannteste Kreditkarte für das Ausland ist die kostenlose DKB Karte. Informiert euch gerne dazu. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

 

Übernachten

In den größeren Touristenstädten, wie Siem Reap oder Phonm Penh gibt es zahlreiche und gute Hotels. Die besten Angebote findest Du wie immer auf Booking.com.

In Siem Reap haben wir im Hotel Golden Mango Inn übernachtet. Dieses Hotel war für unser Vorhaben absolut super! Das Personal war überaus freundlich. Alle Mitarbeiter haben sehr gutes Englisch gesprochen. Die Räume waren geräumig und sauber. Im ersten Stock gab es einen kleinen Balkon, außerdem einen Pool und einen kleinen Garten vor dem Hotel. Hier kannst Du abends noch gemütlich ein Bier trinken. Das Frühstück war ebenfalls in Ordnung. In der Lobby steht ein Kühlschrank mit gekühlten Getränken. Die Preise sind vollkommen in moderat und werden am Ende auf die Gesamtrechnung aufgeschlagen. Für den mittleren Geldbeutel können wir dieses Hotel absolut weiter empfehlen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Telefonieren und Internet

Nach dem Krieg hat die kambodschanische Regierung sich dazu entschieden sehr viel Geld in das Mobilfunknetz, anstatt in das veraltete Festnetz zu investieren. Dies hat dazu geführt, dass die Mobiltelefon- und Mobilinternetabdeckung in den Städten hervorragend ist. Auf dem Land kann es immer wieder zu Funklöchern kommen.

Wie mittlerweile üblich gibt es recht viele WLan-Netze, die Du kostenlos nutzen kannst. Wenn Du also nur wenige Tage dort bist und ein Hotel hast, kannst Du hier das Internet benutzen. Ab einer Woche lohnt es sich dann über den Kauf einer lokalen SIM-Karte nachzudenken.

Um von Kambodscha ins Ausland zu telefonieren, musst Du die 001 vor der Ländernummer wählen. Für Deutschland musst Du dementsprechend also 001 49 wählen. Die Ländervorwahl für Gespräche aus dem Ausland nach Kambodscha ist +855. Dann wird wie in Deutschland auch die erste Null nicht gewählt.

Die bekanntesten Telefonanbieter in Kambodscha heißen Beeline, Cube, MetFone, MobiTel und Smart Mobile. SIM-Karten dieser Anbieter kannst Du in entsprechenden Geschäften kaufen. Da wir nur wenige Tage in Kambodscha waren, haben wir uns vor Ort keine SIM-Karten gekauft. Wir können deshalb keinen Anbieter direkt empfehlen. Allerdings schau Dir die Angebote genau an und entscheide dann. Im Allgemeinen sollte die Netzabdeckung in den größeren Städten sehr gut sein. Auf dem Land wirst Du mit jedem Anbieter Deine Schwierigkeiten haben. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Beste Reisezeiten und zeitliches

Die Zeitverschiebung zu Kambodscha beträgt 6 Stunden zur MEZ zur Winterzeit und 7 Stunden zur Sommerzeit.

In Kambodscha herrscht das ganze Jahr über ein tropisch-feuchtwarmes Klima. Der Monsun teilt das Land in zwei Jahreszeiten. Vom November bis März herrscht eine etwas kühlere Jahreszeit als von April bis Oktober vor. Von April bis Oktober ist Regenzeit, welcher vom feuchten Südwestmonsun hervorgerufen wird. In diesen sechs Monaten fallen ca. 70-80% des jährlichen Niederschlags. Zumeist regnet es am späten Nachmittag oder Abend.

Die Temperaturen sind das ganze Jahr über konstant warm. Der heißeste Monat ist der April mit Durchschnittlich 40 Grad, nachts kühlt es jedoch auf 30 Grad ab. Die kältesten Monate sind der Dezember und Januar mit Tiefsttemperaturen von 20 Grad (nachts). In der Regenzeit herrscht eine Luftfeuchtigkeit von über 90%. In der Trockenzeit sind es lediglich 50%.

Wie Du siehst, kannst Du das ganze Jahr über nach Kambodscha reisen. Die Temperaturen sind sehr angenehm. Auch in der Regenzeit ist es durchaus in Ordnung nach Kambodscha zu reisen. Die Niederschläge sind in der Regel sehr berechenbar, denn in der Regel regnet es am späten Nachmittag/Abend. Wenn Du dies weißt, kannst Du Dich wunderbar darauf einstellen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Sicherheit in Kambodscha

Kambodscha ist ein wunderschönes Land zum Reisen und auch politisch immer stabiler, aber es gibt ein paar Dinge die Du einfach beachten solltest. Insbesondere bedenke, dass Kambodscha immer noch eins der ärmsten Länder der Welt ist und entsprechend respektvoll solltet Ihr in solchen Ländern agieren. Bitte verwechselt aber respektvoll nicht mit ängstlich, aber halte Dich an ein paar Regeln, damit Ihr offensichtlichen Ärger vermeiden kannst. Viele Touristen neigen dazu die Dinge mit einer deutschen Brille zu sehen und die hohen Ansprüche an Service und Pünktlichkeit auch lautstark zu platzieren. Allerdings laufen die Uhren in solchen Ländern immer anders und das müsst Ihr bei einer solchen Reise berücksichtigen. Dennoch ist Kambodscha immer mehr vom Tourismus abhängig und deshalb werden Touristen von vielen Kambodschanern gerne gesehen.

Während die Touristengebiete politisch weiter stabilisieren, ist parallel dazu ein Anstieg von Kleinstraftaten zu verzeichnen. Bitte achtet immer auf Eure Wertsachen, wie Mobiltelefone, Geld und Schmuck. Bitte leistet bei Überfällen keinen Widerstand, denn häufig sind die Menschen auch bereit Gewalt anzuwenden. Generell vermeidet in solchen Ländern das Tragen von übermäßig viel Schmuck, denn dies weckt immer die Aufmerksamkeit von Taschendieben und Kleinräubern.

Insbesondere im Raum Phonm Penh kann es immer wieder zu Protesten kommen, die teilweise auch zu Gewaltausbrüchen führen können. Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb Reisende davor, dass diese Menschenansammlungen meiden sollen.

Halte Dich außerdem an die Hotelanweisungen bezüglich der Strände etc. Auch hier gibt es verschiedene Erzählungen zu Überfällen mit gefährlichen Verletzungen.

Fazit: Kambodscha ist ein relativ sicheres Land, aber es gibt einfach bestimmte Dinge auf die Ihr achten müsst. Wenn Ihr aber auf diese Dinge achtet, sollte einem unvergesslichen Urlaub nichts im Wege stehen! Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Krankenversicherung und Impfungen

Eine Auslandskrankenversicherung solltest du in jedem Falle haben. Schau aber erst bei deiner normalen Krankenversicherung, Kredit- oder ADAC-Karte nach, ob du da nicht schon für Kambodscha versichert bist. Ansonsten kannst Du schnell und unkompliziert eine Versicherung zum Beispiel über den ADAC abschließen. Diese kannst Du problemlos bereits ab 12,90 EUR abschließen.

Zum Thema Impfungen verweise ich am liebsten auf die Seite CRM Centrum für Reisemedizin. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

Kambodscha-Knigge

Die Menschen in Kambodscha sind tatsächlich anders als in Thailand oder Vietnam. Wir empfanden die Menschen in Kambodscha als sehr zurückhaltend und tendenziell etwas unfreundlicher als in Thailand oder Vietnam. In Thailand und Vietnam freuen sich die Leute jemanden aus dem Westen zusehen und wir haben immer das Gefühl, dass dies ernst gemeint ist. In Kambodscha sind die Menschen anders. Wir hatten immer den Eindruck, dass sie verschlossener und nicht so offen sind.

Du solltest deshalb in Kambodscha sehr vorsichtig sein. In den Hotels haben wir sehr positive Eindrücke von den Menschen bekommen. Das Englisch-Niveau war sehr hoch und wir konnten uns auch über unterschiedliche Dinge mit ihnen unterhalten. Also es gab eigentlich keine Tabuthemen. Ich denke, dass die Revolutionszeit und die Rote Khmer immer noch ein sehr heißes Thema sind, welches Du nur vorsichtig ansprechen solltest.

Ansonsten gilt das gleiche wie überall in Südostasien. Sei freundlich, lächle und gib immer 10 % Trinkgeld. Zurück zum Inhaltsverzeichnis.

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Jens und Dennis

Hallo zusammen, schön, dass du da bist. Wir sind Jens und Dennis. Mit Kompass und Gabel in der Hand reisen wir durch fremde Länder und haben stets unsere Gabel in fremd und exotisch wirkenden Kochtöpfen. Komm doch einfach mit uns zusammen auf Tour. Blicke in unsere Berichte und Reportagen. Mehr über uns.

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